Tschüß Ingress – Hallo Pokédings?

Pokémon GOEin Blogpost ausnahmsweise Mal nicht aus dem heimischen Büro, sondern direkt aus dem Sommerurlaub auf Rügen aus der Bar des Feriendomizils. Neben mir ein leckeres Störtebeker Weizen (keine bezahlte Werbung – aber es schmeckt einfach nur gut!) und vor mir mein Notebook. Kurz vor Ende des Urlaubs am Ostseestrand war mir einfach mal nach einem neuen Artikel für meinen Blog.

Ok, worum geht es?
Der Titel sagt es ja schon. Pokémon GO. Und schon beim Schreiben dieses Namens muss ich mit dem Kopf schütteln.
Nein, ich bin diesem Hype nicht erlegen und ich distanziere mich klar von den Auswüchsen dieses Spiels. Nicht genug, dass jeder TV-Sender mittlerweile davon berichten hat oder berichten musste, auf der Strandpromenade kommen und kamen mit zuhauf Menschen jeden Alters entgegen, die stur auf ihr Handy starren und ihr Umgebung gar nicht mehr wahrnehmen. Die Presse berichtete ja schon über so manche Vorkommnisse, die durch dieses Spiel hervorgerufen wurden. Unglaublich!
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Westfalen Süd Aktivtätsabend – Das erste Mal

WSA-Log

Ein neuer Eintrag hat in meinem Amateurfunk-Kalender seinen Platz gefunden.

Der „Westfalen Süd Aktivtätsabend“ findet von nun an jeden zweiten Dienstag im Monat für zwei Stunden in der Zeit von 19 bis 21 Uhr (Ortszeit) statt.
Ziel ist die Belebung des 2m- und 70cm-Bandes im südlichen Westfalen, was am ersten Abend auch sehr gut funktioniert hat. Obwohl ich dies ein wenig relativieren muss, denn leider blieben viele Relaisstationen in und um Südwestfalen sehr still und kaum jemand meldete sich dort auf einen CQ-Ruf zurück. Einzige Ausnahme dabei war das 70cm Relais DBØQH, das die gesamte Zeit über sehr gut besucht war. Ich konnte in den zwei Stunden insgesamt 30 Stationen und neun verschiedene O-DOKs arbeiten, die mir zusätzlich als Multiplikatoren dienten. Das macht 540 Punkte für die WSA-Premiere. Habe da dann doch mit weitaus weniger gerechnet.

Für den ersten Durchgang war es aus meiner Sicht eine sehr gelungene Aktion. Die folgenden Termine sind schon im Kalender notiert.

Die Ausschreibung für den „Westfalen Süd Aktivtätsabend“ gibt es als PDF-Datei [HIER].

Danke an DG6MBS, DL8DZ, DKØYLO, DLØPB, DL2YET, DH3RS, DL1DBR, DC2CB, DC7IA/m, DL2DCM, DL1OLI, DO1BKI, DK2JK, DF6VB, DL6DBA/m, DO9DR, DK5DQ, DO2EN, DF3DCB/p, DLØLEN, DK2JL, DO1DTL/p, DO1RMW, DJ3YP, DDØUKW, DF8YX, DL9LN, DF2RO, DKØYA, DL1DAW für die Verbindungen und Punkte.

Wir hören uns in spätestens vier Wochen wieder.

 

Tempo 30 – so ähnlich und doch so verschieden

ThirtyDie zwei sind sich so ähnlich, aber dann doch wieder so verschieden.

Gemeint sind zwei Straßen, deren einzige Gemeinsamkeit es ist, auf eine maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h beschränkt zu sein, um es einmal in einem leichten Beamtendeutsch zu schreiben.

Aber was unterscheidet sie?

Straße 1 verläuft durch unser Wohngebiet, in dem viele Familien mit Kindern leben. Die Straße ist leicht kurvig ohne eine Gerade. Links und rechts der Straße stehen viele Ein-/Zweifamilienhäuser. Es gibt einige verzweigende Seitenstraßen an denen Rechts-Vor-Links gilt. Das Wohngebiet ist eine große Tempo-30-Zone.

Straße 2 ist eine Bundesstraße mit je einer Fahrspur in jede Richtung. Die Fahrbahn wurde aufgrund einer Baustelle um eine Spurbreite seitlich verlegt, um den Bauarbeitern Platz zum Arbeiten zu schaffen. Die Fahrbahn beschreibt eine leichte Kurve, die gut einzusehen und übersichtlich ist, da es seitlich keine Gebäude, Bäume o. ä. gibt.

Beide Straßen befahre ich täglich mindestens zwei Mal und so gut wie jeden Tag ärgere mich über die Fahrweise der Autofahrer. Im Baustellenbereich fahren 90% aller Fahrer genau 30 km/h oder sogar langsamer. Nur wenige sind dort großartig schneller als erlaubt unterwegs.
Das völlige Gegenteil in unserem Wohngebiet. Hier hält sich so gut wie niemand an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Die meisten fahren 50 km/h und einige auch um einiges schneller.

Halt! Einen Unterschied gibt es dann doch noch. Im Bereich der Baustelle hat es schon einige Geschwindigkeitskontrollen gegeben. In unserem Wohngebiet gab und gibt es sie nicht, da der Straßenverlauf angeblich nicht dazu geeignet wäre, so die offizielle Aussage der Behörden. Vermutlich liegt es aber auch einfach nur daran, dass die Anzahl der Fahrzeuge pro Stunde auf beiden Straßen extrem voneinander abweicht. Die zu erwartenden Einnahmen in unserem Wohngebiet sind dann wohl doch zu gering und rechnen sich nicht.

Finde den Fehler.

Foto: „Thirty“ von „cris.e“ (CC BY-NC-ND 2.0)
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Übereifriges Eichhörnchen füllt Antenne mit Eicheln

Mit der Masse an Eicheln und Nüssen hätte ein einzelnes Eichhörnchen sicher die Winter einiger Jahrzehnte überleben können. Es war aber auf jeden Fall sehr fleißig mit dem Sammeln des Wintervorrats und es hat auch einen sehr sicheren Lagerort gewählt. Das Problem war aber wohl, dass es selbst nicht in der Lage war, an die Nüsse wieder heranzukommen, so dass die Menge stetig wuchs und nicht weniger wurde.

Bei Wartungsarbeiten stieß man nun auf das geheime Lager und sicher hat niemand mit dieser Menge gerechnet.
Vermutlich hat diese Antenne schon seit langer Zeit nicht mehr richtig funktioniert.

2016-06-15 14_01_20-Squirrel fills Antenna with Acorns

Voice of America – 128 Antennenmasten gesprengt

Während ich mich zuhause um den Aufbau einer ordentlich funktionierende Antenne für meine Aktivitäten bemühe, werden derweil in den USA zum Teil ganze Antennenfarmen gesprengt.
Es sind beeindruckende und faszinierende Bilder. Aber aufgrund der beschränkten Möglichkeiten, die man im eigenen Wohngebiet so hat, schaue ich auch etwas neidisch und mit etwas Wehmut auf diese Bilder. Was ich mit derartigen Masten vor der eigenen Haustür nicht alles hätte machen können …. 😉

Die Firma Controlled Demolition, Inc. (CDI) aus Phoenix, Maryland , USA führt die erfolgreiche Sprengung von insgesamt 128 Antennenmasten in Washington, North Carolina durch.
Die Sprenungen der Masten mit einer Einzelhöhe von von 15m bis ca. 140m erfolgte in mehreren Phasen im Laufe von sieben Tagen.
Die letzten 48 „Quad“ Masten wurden in einer einzigen Sprengsequenz, um 4. April 2016 um 08:05 Uhr zerstört. Ein neuer Weltrekord in dieser Kategorie.

2016-05-18 13_03_10-Voice of America Radio Towers - Controlled Demolition, Inc. - YouTube

Eine Geisterstadt 30 Jahre nach Tschernobyl in 360°

Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, fand im Kernraftwerk Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat eine Nuklearkatastrophe statt. Laut Wikipedia war diese Katastrophe auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse als erstes Ereignis der Kategorie katastrophaler Unfall eingeordnet worden.

Auf der Wikipedia-Seite sind viele Informationen zu diesem Ereignis nachzulesen.

Der Leute von Quarks&Co, WDR Internet und Planet Wissen haben ein 9 minütiges Video produziert, in dem man die Geschichte einiger Einwohner aus Prypjat von den Tagen der Katastrophe erfahren kann. Spannend ist dabei vor allem auch das Video selbst. Es wurde mit Hilfe von sechs GoPro Actioncams erzeugt, so dass man im Video die Möglichkeit hat die Blickrichtung in allen Achsen zu verändern. Dazu hält man im Video die linke Maustaste gedrückt und kann so mit der Mausbewegung den Blickwinkel verändern.

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