Tschö Flickr. Es war mal nett bei dir.

Flickr – Ein Webdienst für Fotografen. Speicherort für Millionen von Fotos.

Seit 2007 habe auch ich diesen Dienst genutzt und dort viele meiner Fotos auf veröffentlicht.
Für viele Jahre war ich dabei auch zahlendes Mitglied mit einem Pro-Account und im Laufe der Zeit kamen nach und nach über 9.000 Fotos zusammen, die ich dort veröffentlicht habe.
In dieser Zeit meldeten sich auch einige Journalisten und Webseitenbetreiber, die meine Fotos für ihre Berichte oder Internetseiten nutzen wollten.  Die Fotos habe ich immer gerne und kostenlos zur Verfügung gestellt, wobei ich aber mindestens um eine Erwähnung im Kleingedruckten gebeten habe. Es war dabei immer sehr spannend zu sehen, wo meine Fotos überall auftauchten. Wenn dies sogar einmal in der ein oder anderen Zeitung, Zeitschrift oder gar Buch der Fall ist, dann freut man sich als Hobby-Fotograf gleich doppelt darüber.
Da ich aber nicht mehr so aktiv fotografiere, änderte ich vor etwa zwei Jahren meinen kostenpflichtigen Pro-Account in eine kostenlose Mitgliedschaft.

Auszug meiner Fotos, die ich bei Flickr gespeichert hatte.

Anfang des Monats las ich in Caschys IT-Blog (www.stadt-bremerhaven.de) davon, dass man bei Flickr einige Änderungen plant (Bericht) und dabei die kostenlosen Konten einschränken wird.Die kostenfreien Konten beinhalteten bisher einen Speicherplatz von 1TB, in dem meine Fotos mehr als genug Platz hatten.  Die neuen Pläne sehen nun vor, dass in den kostenlosen Konten nur noch max. 1.000 Fotos gespeichert werden können. Im Februar 2019 würden dann alle Fotos der Benutzer gelöscht, die über dieser Freigrenze liegen, beginnend mit dem jeweils ältesten Bild. Für mich ist das alles absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar.

Flickr hat über die Jahre insgesamt an Relevanz verloren, ist im April 2018 von SmugMug übernommen worden. Aus meiner Sicht hat man es einfach verschlafen, dem System mit neuen Funktionen und Innovationen einen frischeren Anstrich zu verpassen. Flickt wirkt an vielen Stellen immer noch recht altbacken und spröde. Es bot aber insgesamt die Funktionen, die ich für meine Zwecke benötigte. Aber in Zeiten immer günstiger werdendem Speichers eine solch gravierende Einschränkung vorzunehmen, ist für mich absolut nicht erklärbar. Das vor allem vor dem Hintergrund, dass man Speicherplatz von 1TB auf nun nur noch ca. 3-4GB, je nach Dateigröße der Fotos, beschränkt. Das sind nur noch ca. 0,4% des bisherigen Wertes. Ich kann mir nicht erklären, womit man das begründen will.

Zitat der Flickr Webseite über die geplanten Änderungen

Ich müsste mich nun von knapp 90% meiner bei Flickr gespeicherten Fotos trennen und hätte dann dennoch keine Möglichkeit, neue Bilder hochzuladen.
Ein Wechsel zurück zur unbegrenzten kostenpflichtigen Mitgliedschaft kommt für mich nicht in Frage. Dafür fotografiere ich aktuell einfach zu wenig, als dass sich die 49,99$ pro Jahr wirklich rechnen würden.

Was bleibt also? Viele Fotos löschen? Oder einfach abwarten und löschen lassen?
Nein, ich habe mich dazu entschlossen mein Konto bei Flickr zu löschen. Wenn ich schon 90% meiner Bilder löschen müsste, dann sind 100% auch nicht wirklich schmerzhafter.
Diese gravierende Einschränkung macht für mich einfach keinen Sinn und, wie erwähnt, steht eine erneute Pro-Mitgliedschaft aktuell nicht zu Debatte.

Von daher… Danke, Flickr. Es war schön bei dir. Diese neuen Pläne machen dich für mich leider unbrauchbar, so dass ich mich von dir verabschieden möchte.

CQ Contest – Mit Eric beim WAEDC und WAG

Ich bin jetzt nicht der typisch erfolgreiche Teilnehmer eines Kurzwellen-Wettbewerbs. Im Gegenteil. Meine Station, mit ihren bescheidenen 100 Watt Sendeleistung und der über einen Tuner angepassten anfangsgespeisten (sic!) Drahtantenne, ist nun auch nichts, mit dem man bei einem größeren Wettbewerb mehr als nur den ein oder anderen Blumentopf gewinnen kann. Aber der WAEDC (Worked All Europe DX Contest) im September und der WAG (Worked All Germany) im Oktober sind zwei Wettbewerbe, die ich dennoch nur sehr ungern verpasse. Dabei sein ist hier mein Motto. Erfahrungsgemäß sind beide Wettbewerbe immer gut besucht und so hat man dann auch mal die Möglichkeit viele Länder und Regionen in einem festen Zeitraum arbeiten zu können. Vorausgesetzt, die Bedingungen sind entsprechend, was aktuell ja eher nicht der Fall ist.

Worked All Europe DX Contest

Der WAEDC in SSB dauert 48 Stunden und beginnt am Samstag um 0 Uhr UTC, also 2 Uhr MESZ.
Eric und ich haben es uns ab Samstag Mittag im Shack bequem gemacht und in aller Ruhe über die Bänder gedreht. Die Ausbreitungsbedingungen waren, wie erwartet, recht übersichtlich. Die Ausbeute war es ebenso.
Da Eric am Abend noch einen Termin hatte, versuchte ich allein noch einige Stationen ins Log zu bekommen. Nachdem ich größtenteils erfolglos ein paar Runden über die Bänder gedreht habe, schaltete ich die Geräte wenig später für diesen Tag ab.
Am Sonntag konnten wir noch ein paar Punkte ergattern. Die Ost-West-Richtung funktioniert bei uns noch am Besten. So konnten wir Russland und die Ostküste der USA/Canada recht zuverlässig erreichen. Auch Stationen aus dem Nahen Osten stellten größtenteils keine Probleme dar. Südamerika und Afrika waren dagegen unsere toten Zonen.
Eric war sehr zufrieden und zu Recht stolz auf seine ersten Verbindungen ins weit entfernte Ausland. Er hat für jede Station schon seine QSL-Karte ausgefüllt. Jetzt warten wir noch auf die Fertigstellung der Auswertung und auf die Freigabe der Urkunden.

Worked All Germany

Der WAG dauert im Gegensatz zum WAEDC nur 24 Stunden lang und beginnt um 15 Uhr UTC, also 17 Uhr MESZ.
Der große Vorteil beim WAG ist, dass jede Verbindung zählt. Also auch die innerhalb Deutschlands. Hier kann also aus den Vollen geschöpft werden. Auf 10m konnten wir zwischendurch auch Madeira erreichen. Wir haben diesen Contest vor allem dazu genutzt, das Hören von SSB-Signalen zu trainieren. Dazu kommen dann ja noch die kreativen Buchstabiermethoden einiger Stationen, die es einem Anfänger nicht unbedingt einfacher machen.
Das letzte QSO haben wir mit DF8AB ins Log gebracht. Eine zeitliche Punktlandung um 14:59 Uhr am Sonntag Nachmittag.
Uns hat die Teilnahme viel Spaß gemacht. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei. Ganz sicher!

 

DE4RIC at WAEDC 2018

Eric, DE4RIC, beim WAEDC SSB 2018

 

 

Kassettendeck ganz ohne Kassetten – Tapeless Deck

Tapeless Deck

 

Das „Tapeless Deck Project“
Damals, vor allem in meiner Kindheit, war es das Medium für Musik, Hörspiele usw. schlechthin. Auch im Auto waren sie für eine gefühlte Ewigkeit allgegenwärtig. Musikkassetten

Wenn man nun ein echtes Faible für HiFi-Geräte, hochqualitative Musik und zeitgleich noch immer auch für Kassetten hat, dann könnte man auf die Idee kommen, beides miteinander zu verbinden. Artur vom Tapeless Deck Project hat genau das getan. Er baut alte Kassettendecks in moderne Player für MP3 bzw. FLAC Dateien um, die rein optisch den Einsatz einer Kassette simulieren. Eindrucksvoll und auf den ersten und zweiten Blick nicht von einem echten „ursprünglichen“ Kassettendeck zu unterscheiden.

Musik in bester Qualität. Dies aber ganz ohne Bandsalat, Vor-, Zurückspulen und dem Umdrehen der Kassetten. Auf jeden Fall ist das ein Blickfang in jeder HiFi-Anlage.

Die Webseite des „TapeLess Deck Project“ ist auf jeden Fall einen Besuch wert. (http://www.mp3tapelessdeck.pl/)

 

 

 

Cranger Kirmes – Das erste Mal

Als Sauerländer hat man ja schon die ein oder andere mehr oder (vielfach) eher kleinere Kirmes besucht. Paderborn, Soest, Neheim, Reiste, Meschede… (ok, über Meschede kann man sich streiten, was das Thema Kirmes angeht. Aber das Thema ist dort ja für die nächsten Jahren erst einmal vom Tisch.)

Nun wollte es der Zufall, dass im TV im WDR eine Dokumentation über die Cranger Kirmes zu sehen war. Eric und Jan schauten zu und waren sich sofort einig, dass wir dort einmal hin fahren müssen. Ich habe bei Google kurz nachgesehen und war doch etwas überrascht, dass die Cranger Kirmes genau jetzt stattfindet. Na, so ein Zufall…
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Der Halbmarathon ins Paradies?!

LörmecketurmNach einer Woche inkl. Dienstreise in vornehmlich sitzender Körperhaltung war es für mich wieder einmal an der Zeit, dass ich mir die Beine vertrete. Gemeinsam mit meinen – nicht ansatzweise lauffaulen – Freunden Michael und Torsten stand eine ‚kleine‘ Tour durch die heimische Umgebung ins Paradies an.

Dieses Mal wollten wir den Lörmecke Turm besuchen, der sich zwischen Meschede und Warstein im Arnsberger Wald befindet. Zusätzlich sollte ein Abstecher ins Kohlwedertal am Rande von Meschede gemacht werden.
Das Wetter war für sie eine Unternehmung bestens geeignet. Die Temperatur lag bei ca. 24°C und es wehte ein leichter Wind.

 


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Unitymedia aktualisiert die Fritzbox kaputt [Update+Lösung]

Ungeplant und völlig unnötig.

13.06.2018 und wieder einmal neues von der Heimnetzfront und dem Internetprovider meines bisher geringsten Mistrauens.

Ein kurzer Abriss der bisherigen Gegebenheiten im heimischen Netzwerk:

Internetprovider:    Unitymedia
Router:              Fritzbox 6490 Cable
WLAN:                in der Fritzbox komplett deaktiviert
                     externer Accesspoint UniFi AP-AC-Lite
Besonderheiten:      IP-Portfreigaben in der Fritzbox für einen Raspberry Pi 

Wenn sich neue und bisher unbekannte Geräte mit dem Netzwerk verbinden, wobei es egal ist, ob dies per Netzwerkkabel oder WLAN geschieht, erhalte ich eine Mail, die mir die Fritzbox sendet. Sie informiert mich darin, wann dies geschah, welchen Namen das Gerät hat, welche IP-Adresse es erhalten hat und ob es eine verkabelte oder drahtlose Verbindung nutzt.
Nach einem Neustart der Fritzbox vergisst diese schlicht alle bisherigen Geräte und meldet erneut per Mail, wenn sich die Smarphones, Noteboos, PC usw. danach erstmalig wieder bei ihr melden.
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